Einführung
POWERPLAY™ist eine revolutionäre neue Technologie welche den Energiebedarf mobiler Grafikchips der ATI Mobility Radeon Familie drastisch reduziert.. POWERPLAY™ ermöglicht diese Einsparungen beim Stromverbrauch durch neue Funktionen, die zum ersten Mal in einem Grafikprozessor zur Verfügung stehen. Die Benutzer erhalten ein in Bezug auf Leistung und Verbrauch optimal ausgewogenes Produkt, das bei Bedarf eine hohe Leistung liefert und bei geringem Bedarf des Grafikprozessors im Batteriemodus Strom spart.
ATI beliefert den Markt der Notebook-PCs auch weiterhin mit den schnellsten und durch die Grafikqualität beeindruckende Produkte, die mit einer integrierten Technologie zum Einsparen von Energie ausgestattet sind. Durch die POWERPLAY™-Technologie wird sichergestellt, dass Notebook-Benutzer nicht länger zwischen hoher Leistung und einer längeren Lebensdauer der Batterie wählen müssen.
Trends auf dem Markt für mobile Computer
Die heute führenden Notebook-PCs verfügen über Features, die mit denen der Desktop-Systeme aus dem Highend-Bereich konkurrieren können, einschließlich Hochgeschwindigkeitsprozessoren, hochauflösenden LCD-Bildschirmen, Festplatten mit hoher Speicherkapazität und leistungsfähigen Grafiklösungen. Die Gehäusegrösse, Energiebedarf und Einschränkungen bei der Kühlung des Systems stellen die Notebook-Hersteller vor schwierige Herausforderungen, wenn diese die Leistung und den Umfang von Desktopsystemen erreichen wollen. Für ein Notebooksystem, bei dem der Endbenutzer in erster Linie auf die Größe, das Gewicht und die Lebensdauer der Batterie achtet, ist die maximale Leistung bei geringem Stromverbrauch nur schwer zu erreichen.
Bisher waren fortschrittliche Computerkomponenten groß und hatten gleichzeitig einen hohen Stromverbrauch. Diese Faktoren machten den Einsatz hochentwickelter Hardware in Notebooksystemen schwierig. Die Anbieter haben den Bedarf der Kunden nach besseren Notebooks jedoch erkannt und stellen als Reaktion Hardware her, die speziell für den Bedarf der Notebookbenutzer entwickelt wurde. Die Reduzierung der Wärmeentwicklung und des Stromverbrauchs der Produkte ermöglichte die Entwicklung von kleineren und leichteren Notebooks, die außerdem über einen geringeren Stromverbrauch verfügen.
Ein weiterer beachtenswerter und neuer Trend auf dem Markt für Notebook-PCs ist die Grösse. Die Verwendung von Notebooks ist in den letzten Jahren stark angestiegen, was die Anbieter vor die Herausforderung stellt, die Anforderungen verschiedener Typen von Notebookbenutzern erfüllen zu müssen. Alternative Desktop-Notebooks sind zum Beispiel für solche Benutzer gedacht, denen die Rechenleistung wichtiger als die Mobilität ist. Diese Notebooks bieten Platz für die Aufnahme von drei Laufwerken (3 Spindeln) und ermöglichen den Einbau zusätzlicher Hardware.
Am anderen Ende des Notebookspektrums sind die Ultraportable-Notebooks angesiedelt, die für wirklich mobile Benutzer ausgelegt sind, die kleine und leichte Notebooks für die Reise oder für Situationen mit beschränkten Platzverhältnissen brauchen. Ultraportable-Notebooks werden bei den Benutzern immer beliebter und stellen eines der am schnellsten wachsenden Segmente des PC-Marktes dar. Ultraportable-Notebooks werden auch als Ein-Spindel-Geräte bezeichnet, weil sie eine Festplatte, aber keine Disketten- oder optischen Laufwerke besitzen, damit Größe und Gewicht des Notebooks gering bleiben. Beim Erreichen einer wahren Mobilität ist die Batterielebensdauer für die Benutzer von Ultraportable-Geräten ein wichtiger Faktor. Daher enthalten Ultraportable-Notebooks speziell entwickelte Komponenten mit geringem Stromverbrauch, um die Lebensdauer der Notebookbatterie zu verlängern.
Auch die Möglichkeit drahtloser Netzwerkehält auf dem Notebookmarkt Einzug. Die wichtigsten Hersteller von Notebook-PCs stellen kabellose Produkte vor, mit denen die Benutzer die Vorteile der aufkommenden Standards für die drahtlose Datenübertragung nutzen können, wie z. B. die immer beliebter werdenden Protokolle für drahtlose Verbindungen IEEE 802.11b und Bluetooth. Das 802.11b-Protokoll dient zur Unterstützung des kabellosen Netzwerkszugriffs, während Bluetooth die zum Verbinden von PCs und Druckern und sonstigen Peripheriegeräten verwendeten Kabel ersetzen soll. Diese Technologien bieten dem Benutzer die Möglichkeit, sich zu bewegen und Verbindungen ohne physische Kabel aufrecht zu erhalten. Die Mobilität erreicht aufgrund der so erzielten Freiheit und Vielseitigkeit eine neue Qualität. Das Versprechen der erhöhten Mobilität bringt wiederum die Forderung der Benutzer nach einer längeren Batterielebensdauer mit sich und drängt die Hersteller dazu, nach neuen Wegen zum Senken des Stromverbrauchs ihrer Notebooks zu suchen.
Probleme bei der Stromversorgung mobiler Geräte
Durch die Markteinführung von Notebook-PCs mit höherer Leistung und verbesserten Features werden Herausforderungen wie die Energieverwaltung, Wärmeabführung und Batterielebensdauer immer wichtiger. Der Trend der Notebook-Entwicklung in Richtung einer gesteigerten Leistung und Funktionalität bringt auch ein höheres Maß an Komplexität, eine höhere Anzahl von Transistoren, größere, weil komplexere Chips, einen höheren Stromverbrauch und eine verstärkte Wärmeentwicklung mit sich. Diese Herausforderungen werden durch das Aufkommen der ultraportablen und Thin & Light-Notebooks noch verstärkt, bei denen Größe, Gewicht und die Lebensdauer der Batterie die wichtigsten Faktoren sind.
Der gesamte von einem Notebook verbrauchte Strom wird
durch die einzelnen Komponenten bestimmt, von denen jede
einzelne eine eigene Belastung der Batterie bewirkt. Zu
diesen Komponenten zählen die CPU (Central Processing Unit),
die Laufwerke, die E/A-Anschlüsse, der Grafikbeschleuniger,
der Netzwerkadapter, das Audiosystem und das Anzeigegerät.
Von diesen Komponenten haben die CPU, die Festplatte, der
Grafikbeschleuniger und das untergeordnete System für die
Anzeige den höchsten Stromverbrauch.
Faktoren der Notebook-Form
Die Notebook-Hersteller bieten viele unterschiedliche Arten von Notebook-PCs an, wobei für jede Geräteart die speziellen Benutzeranforderungen berücksichtigt werden. Im Folgenden befindet sich eine Beschreibung der Faktoren für die beliebtesten Notebook-Formen.
Desktop-Alternative
Gewicht: 3,6 - 4 kg
Bildschirmgröße: 14-15"
Spindeln: 2-3 Spindeln (Laufwerke)
Stromverbrauch: 20-30 W
Höhe: 36 mm
Enthaltene Komponenten: Interne Festplatte, Diskettenlaufwerk, CD-ROM- oder DVD-ROM-Laufwerk
Beschreibung: Alternative Desktop-Notebooks werden auch als "Desktop-Ersatz" oder "Mobile Arbeitsstation" bezeichnet und bieten dem Benutzer die Leistung und Features eines Highend-Desktop-PCs. Diese Notebooks sind mit umfassenden Features ausgestattet, wie z. B. einem Hochgeschwindigkeitsprozessor, einem großen LCD-Bildschirm und dem neuesten Grafikprozessor mit großemGrafikspeicher. Diese Features bieten maximale Leistung und eine verbesserte visuelle Erfahrung.
Thin & Light
Gewicht: 1,8 - 2,5 kg
Bildschirmgröße: 13-14"
Spindeln: 1-2 Spindeln (Laufwerke)
Stromverbrauch: 15-20 W
Höhe: 25,4 - 30,1 mm
Enthaltene Komponenten: Interne Festplatte, kein Diskettenlaufwerk
Beschreibung: Das Segment der Thin & Light-Notebooks ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente des PC-Marktes. Diese Art von Notebook besitzt die durch den Namen beschriebenen Eigenschaften, d. h. sie sind flach und leicht, und sie verfügen über umfassende Features, die in erster Linie auf den normalen Geschäftsanwender ausgerichtet sind. Sie sind in Bezug auf die Mobilität, Anzeigequalität und -größe, Lebensdauer der Batterie und Gesamtleistung optimal ausgewogen.
Ultraportable
Gewicht: 1,1 - 1,8 kg
Bildschirmgröße: 8-12"
Spindeln: 1 Spindel (Laufwerk)
Stromverbrauch: 7-15 W
Höhe: 2,54 - 30,1 mm
Enthaltene Komponenten: Internes Festplattenlaufwerk, ansonsten jedoch keine fest installierten internen Datenträger (Diskettenlaufwerk, CD-ROM, DVD-ROM usw.)
Beschreibung: Das Marktsegment der Ultraportable-Notebooks wächst ebenfalls sehr schnell. Dieses Wachstum wird durch die Verfügbarkeit von Geräten mit geringem Stromverbrauch und drahtlosen Kommunikationsgeräten angetrieben. Für die Hersteller von Ultraportable-Notebooks stellt sich die Herausforderung, dass die neueste Technologie und gleichzeitig ein langlebiges und kleines Produkt mit geringem Gewicht gefordert wird.
Günstige Notebooks
Gewicht: 2,7 - 3,6 kg
Bildschirmgröße: 13"
Spindeln: 2-3 Spindeln (Laufwerke)
Stromverbrauch: 20-25 W
Höhe: 35,6 mm
Enthaltene Komponenten: Interne Festplatte, Diskettenlaufwerk
Beschreibung: Günstige Notebooks sind für Benutzer gedacht, für die beim Kauf das wichtigste Kriterium der Preis ist. Diese Notebooks gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichem Gewicht und sie enthalten im Allgemeinen keine speziellen Hardwarekomponenten.
Der Stromverbrauch der einzelnen Notebooks ist nicht gleich oder festgelegt, das heißt, ein Gerät kann für einen höheren oder niedrigeren Stromverbrauch ausgelegt sein. Darüber hinaus wirken sich auch die Spezifikationen und Einstellungen eines Gerätes stark auf den Stromverbrauch aus. Zum Beispiel verbraucht ein Anzeigegerät weitaus weniger Strom, wenn die Helligkeit oder Bildwiederholfrequenz reduziert wird. Die Festplatte, die beim Drehen am meisten Strom verbraucht, kann so ausgelegt werden, dass effektiver auf den Speicher zugegriffen wird und sie sich nur bei Bedarf dreht, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Ein Grafikbeschleuniger oder eine CPU mit höheren Taktgeschwindigkeiten und Spannungseinstellungen verbraucht mehr Strom, als ein gleichwertiges Gerät mit einer geringeren Taktgeschwindigkeit und günstigeren Spannungseinstellungen. Darüber hinaus verbraucht ein Notebook mit einer höheren Anzahl von Laufwerken im Allgemeinen ebenfalls mehr Strom.
Die Grafikkomponente eines PCs kann auch deutlich zum Stromverbrauch des Gesamtsystems beitragen. Neben anderen Aufgaben ist das untergeordnete Grafiksystem für die 2D- und 3D-Beschleunigung und für das Rendering von Bildern auf dem Bildschirm verantwortlich, es unterstützt die Hardware ebenfalls bei der DVD-Wiedergabe. Die Beschleunigung dieser Prozesse, die bei schlechter Implementierung sehr viel Strom verbrauchen, kann eine starke Belastung der Batterie bewirken. Andererseits kann ein leistungseffizienter Grafikbeschleuniger all diese Aufgaben nicht nur bei geringem Stromverbrauch ausführen, sondern auch gleichzeitig den Stromverbrauch von leistungshungrigen Komponenten in einem Notebook reduzieren.
Fortschritte bei der Senkung des Stromverbrauchs
Um die Hardwareanbieter und Hersteller von Notebook-PCs bei der Notebookentwicklung zu unterstützen, wurden Mitte der 90er Jahre von Intel die IMPG-Richtlinien (Intel Mobile Power Guidelines) entwickelt. Diese Richtlinien empfehlen Methoden für die Herstellung von leistungsstarken und verbrauchseffizienten Notebooks mithilfe von Systementwicklungstechniken, wie zum Beispiel Spannungsreduzierung und Stromsparmodi. In diesen Richtlinien sind die Ziele für den Stromverbrauch von Komponenten der Systemhardware und Empfehlungen zum Erreichen dieser Ziele beschrieben. Eine weitere Initiative zum Energiesparen ist die ACPI-Spezifikation (Advanced Configuration and Power Interface). Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion von Intel, Microsoft und Toshiba, die zur Regulierung des Energieverbrauchs durch die Systemsoftware ins Leben gerufen wurde. Mithilfe der ACPI-Spezifikation wird festgestellt, welche Systemressourcen verwendet werden und welche sich im Leerlauf befinden, was die Grundlage für eine leistungsfähige Energieverwaltung bildet. Neben anderen Richtlinien für die Energieverwaltung empfiehlt ACPI die Reduzierung der Taktgeschwindigkeiten, wenn die höchste Geschwindigkeit nicht erforderlich ist, das Ausschalten von nicht verwendeten Geräten und das Verwalten der Anwendungsaktivität basierend auf einer kontinuierlich aktualisierten Bedarfsanalyse.
Die CPU-Hersteller machen bei der Entwicklung von Komponenten mit geringem Stromverbrauch deutliche Fortschritte. Die Mehrheit der heute verfügbaren Prozessoren für mobile Geräte bieten eine hohe Leistung und ermöglichen gleichzeitig eine optimierte Batterielebensdauer. Sie sind also in Bezug auf die hohe Leistung und den geringen Stromverbrauch sehr ausgewogen. Zum Beispiel werden entsprechend den ACPI-Richtlinien die Prozessortaktgeschwindigkeiten reduziert, wenn festgestellt wird, dass für die laufenden Anwendungen die volle CPU-Geschwindigkeit nicht erforderlich ist. Eine weitere Entwicklung war die Einführung von Prozessoren, die bei geringem Bedarf die verwendete Spannung reduzieren. Neben dem verringerten Stromverbrauch bewirken diese beiden Ansätze auch eine reduzierte Wärmeentwicklung durch den Prozessor.
Darüber hinaus entwickeln die Festplattenhersteller ebenfalls Modelle mit geringerem Stromverbrauch. Der Stromverbrauch einer Festplatte wird in erster Linie durch die Ausführung des Spindelmotors der Festplatte und die Anzahl und Größe der Spindelplatten bestimmt. In geringerem Umfang wird der Verbrauch auch durch Komponenten wie dem Lesearm und die Steuerplatine beeinflusst. Um den Stromverbrauch zu senken, haben die Festplattenhersteller zahlreiche Betriebsmodi definiert, wie z. B. Normal, Leerlauf, Standby und Ruhe, während nicht verwendete stromzehrende Komponenten ausgeschaltet werden. Zum Beispiel wird der Spindelmotor im Ruhe- und Standby-Modus ausgeschaltet, weil er der größte Stromverbraucher einer Festplatte ist.
Auch die Hersteller von LCD-Bildschirmen suchen aktiv nach Wegen, um den Stromverbrauch ihrer Geräte zu senken. LCD-Anzeigegeräte benötigen einen großen Teil der von einem Notebooksystem verbrauchten Gesamtenergie, was weitgehend auf das bei der LCD-Technologie eingesetzte Schwarzlicht zurückzuführen ist. Zu den Möglichkeiten der Energieverwaltung zur Reduzierung des Stromverbrauchs durch LCDs zählt das Absenken der Helligkeit bei nicht verwendetem Gerät und die Verringerung der Wiederholfrequenz.
Parallel zu anderen Herstellern von Notebookkomponenten müssen auch die Hersteller von Grafikchips Anstrengungen unternehmen, um den Stromverbrauch ihrer Produkte zu senken. Der Grafikbeschleuniger verfügt weiterhin über das Potential zum Verbrauch eines hohen Prozentsatzes der Batterielebensdauer eines Notebooks. Dies gilt insbesondere für Notebooks wie Ultraportable-Geräte, bei denen der Gesamtstromverbrauch des Geräts gering ist. Im Gegensatz dazu haben hochentwickelte Grafikbeschleuniger nicht nur einen geringen Stromverbrauch, sondern sie tragen auch zur Reduzierung des Verbrauchs anderer Komponenten bei. Zum Beispiel bewirkt die Integration der iDCT-Hardwarebeschleunigung (Inverse Discrete Cosine Transform) in der Grafikkomponente eine deutliche Entlastung des verarbeitungsintensivsten Teils des MPEG-2-Dekodierungsprozesses der CPU. Dadurch wird die Last der CPU während der DVD-Wiedergabe verringert, wodurch die CPU-Ausnutzung und somit direkt auch der Stromverbrauch reduziert wird.
Typische Verwendungsmuster und Benchmarking
Ein wichtiger Aspekt bei der Verwendung von Notebooks, den die Hersteller von System- und Hardwarekomponenten bei der Entwicklung berücksichtigen sollten, ist das typische Verwendungsmuster beim Batteriebetrieb von Notebooks. Zum Beispiel verwenden normale Geschäftsreisende unterwegs die meiste Zeit Textverarbeitungs-, Präsentations- und E-Mail-Anwendungen, unterbrochen durch Zeiten ohne Aktivität. Die Entwicklung von Hardware und Software, die diese Zeiten ohne Aktivität nutzt, ist für die Verlängerung der Batterielebensdauer sehr wichtig, da jeweils nur soviel Verarbeitungsleistung bereitgestellt wird, wie der Benutzer braucht.
Ein optimal ausgelegter Grafikbeschleuniger berücksichtigt dieses typische Verhaltensmuster. Er passt seine Leistung an die Nutzung des Notebooks durch den Benutzer an und stellt genau soviel Leistung zur Verfügung, um die vorliegende Aufgabe ohne Stromverschwendung ausführen zu können. Dies stellt die ideale Implementierung dar, die zukünftig bei allen Notebookkomponenten angestrebt werden sollte, um eine Reduzierung des Stromverbrauchs zu erreichen. Das heißt, alle Komponenten sollten die Fähigkeit besitzen, sich an die Arbeit des Benutzers anzupassen, so dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Stromverbrauch erzielt wird.
Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche Verfahren entwickelt, um die Leistung in Bezug auf den Stromverbrauch von Notebooks bewerten zu können. Mit diesen Tests wird das System unter bestimmten Bedingungen oder anhand einer Simulation der oben beschriebenen Arbeitsmuster typischer Notebookbenutzer beurteilt. Im Fall der Grafikbeschleuniger werden die wichtigsten Kriterien des Stromverbrauchs bei statischem Bildschirm, 2D-Beschleunigung, 3D-Beschleunigung und DVD-Wiedergabe gemessen. Hierbei handelt es sich um wichtige Kriterien, da es sich um die häufigsten Betriebsmodi handelt.
ATI-Initiativen zur Energieverwaltung
ATI hat bei zahlreichen Techniken für die Energieverwaltung eine Vorreiterrolle übernommen und gilt sowohl in Bezug auf geringen Stromverbrauch als auch in Bezug auf die Leistung auf dem Markt für Grafikkomponenten für Notebooks als Marktführer.
Eine der ersten Initiativen für die Energieverwaltung von ATI ist unter der Bezeichnung "clock gating" bekannt. Hierbei handelt es sich um eine aktivitätsbasierte, dynamische Technik auf Gate-Ebene, die den Taktgeber der inaktiven Teile des Grafikchips automatisch ausschaltet. Wenn zum Beispiel das 3D-Modul nicht verwendet wird, erfolgt ein Abschalten der Taktgeberverzweigungen, die diesen Block normalerweise verarbeiten. Die Feinheiten der ATI-Implementierung wurden im Laufe der Zeit verbessert, da sich die Anzahl der unabhängig voneinander gesteuerten Taktgeberverzweigungen erhöht hat. Dies hat eine fein abgestimmte Regelung des Stromverbrauchs des untergeordneten Grafiksystems mit sich gebracht.
Neben dem clock gating umfasst sowohl die ATI-Grafikhardware als auch die Software für mobile Geräte eine Vielzahl von Techniken zur Energieverwaltung. Darüber hinaus bringt ATI eine neue revolutionäre Energieverwaltungstechnologie auf den Markt. Mithilfe der POWERPLAY™-Technologie wird der Stromverbrauch der Grafikkomponente deutlich reduziert, diese neue Technologie wird in der ATI-Produktfamilie Mobility ATI Radeon™ eingesetzt, bei der es sich um Grafikprodukte für mobile Geräte handelt.
POWERPLAY™-Technologie
Neben der Verbesserung der integrierten leistungseffizienten Technologie der vorherigen Generation von Grafikbeschleunigern für mobile Geräte von ATI ermöglicht die POWERPLAY™-Technologie durch neue Features, die zum ersten Mal in einem Grafikprozessor zur Verfügung stehen, eine weitere Reduzierung des Stromverbrauchs. POWERPLAY™ bietet dem Benutzer in Bezug auf Leistung und Verbrauch ein optimal ausgewogenes Produkt, das bei Bedarf eine hohe Leistung liefert und bei geringer Auslastung des Grafikprozessors im Batteriemodus Strom spart. Im Prinzip stellt POWERPLAY™ genau die vom Benutzer geforderte Leistung bereit und vermeidet jegliche Verschwendung des Batteriestroms.
Die POWERPLAY™-Technologie verleiht der aus Grafikkomponenten für mobile Geräte bestehenden Mobility ATI Radeon™ -Familie die Fähigkeit, die Kernspannung und Kernfrequenz zu drosseln. Diese Hardware- und Software-basierte Hybridtechnologie ermöglicht Notebooks das nahtlose und automatische Herunterschalten der Taktgeschwindigkeiten des Grafikmoduls und des Speichers von der normalen Taktgeschwindigkeit im Netzmodus auf die geringeren Taktgeschwindigkeiten im Batteriemodus. Weitere Energieeinsparungen können durch Senken der Kernspannung beim Umschalten vom Netzmodus in den Batteriemodus erreicht werden.
Der Benutzer kann POWERPLAY™ jederzeit durch einfaches Umlegen eines Softwareschalters aktivieren bzw. deaktivieren. Nach dem Aktivieren braucht der Benutzer nicht zu wissen, wann zwischen den Einstellungen für hohe Leistung und maximale Batteriestromeinsparung der Grafikkomponente umgeschaltet werden muss - POWERPLAY™ erledigt dies automatisch. Wenn Netzspannung zur Verfügung steht, bietet POWERPLAY™ dem Benutzer den Vorteil der höchsten Leistung, die der Grafikbeschleuniger liefern kann. Wenn das Notebook mit der Batterie betrieben wird, kann der Benutzer zwischen maximaler Energieeinsparung und maximaler Leistung wählen. Ein Benutzer kann POWERPLAY™ zum Beispiel deaktivieren, um die Grafikeinstellungen zu verbessern oder um die Anforderungen der vorliegenden Anwendung besser erfüllen zu können. Wenn POWERPLAY™ deaktiviert ist, läuft das System immer im hohen Leistungsmodus. Wird POWERPLAY™ aktiviert, funktionieren 2D- und einfache 3D-Anwendungen und die DVD-Wiedergabe reibungslos. Bei Bedarf kann der Benutzer auf höhere Leistungseinstellungen umschalten, um eine Anwendung, wie z. B. ein anspruchvolles 3D-Spiel, auszuführen.
Neben dieser Funktionalität bietet ein verbessertes POWERPLAY™-Feature, das als "Power-on-Demand" bezeichnet wird, eine dynamische Spannungs- und Frequenzreduzierung. Mit diesem Feature werden die Kerntaktfrequenz und die Spannung nur basierend auf der Benutzeraktivität eingestellt. Immer wenn das System inaktiv ist, werden die Kerntaktfrequenz und die Spannung des Grafikbeschleunigers verringert, bis der Benutzer das Notebook wieder verwendet. Für den Benutzer ist Power-on-Demand ein vollkommen transparentes Feature. Durch Power-on-Demand bemerkt der Benutzer keine Leistungsunterschiede, und gleichzeitig wird die Lebensdauer der Notebookbatterie verlängert.
Ein weiteres der fortschrittlichen POWERPLAY™-Features reduziert die LCD-Wiederholfrequenz beim Notebook-Betrieb im Batteriemodus. Dieses Feature führt zur einer deutlichen Stromeinsparung, weil der Verbrauch einer der stromzehrendsten Komponenten des Notebooks reduziert wird.
Die Möglichkeit zum Einstellen der Spannung und der Frequenz des Grafikbeschleunigers bietet dem Notebookbenutzer den Vorteil einer deutlichen Stromeinsparung. Da sich der Strom linear zur Taktgeschwindigkeit und mit der ersten Potenz der Spannungseinstellung ändert, resultiert die Reduzierung der Spannung und der Frequenz in einer Stromersparnis dritten Grades. Im Gegensatz dazu kann durch Energieverwaltungsimplementierungen, bei denen lediglich die Frequenzeinstellung geändert wird, nur eine lineare Stromeinsparung erreicht werden. Durch die Kombination der Vielseitigkeit von POWERPLAY™ durch das Umschalten zwischen maximaler Leistung und maximaler Batterielebensdauer kann der Benutzer die größtmögliche Lebensdauer der Notebookbatterie ausnutzen, ohne die hervorragende Leistung zu beeinflussen.
Diese Stromersparnis bewirkt auch eine Platzeinsparung, da die Grafikkomponente mit geringerem Stromverbrauch auch weniger Wärme entwickelt und keinen sperrigen Lüfter oder Wärmeableiter benötigt, um die überschüssige Wärme abzuführen. POWERPLAY™ ermöglicht die Entwicklung von flacheren und leichteren Notebooks, als dies mit konkurrierenden Lösungen der Fall wäre, was zu einem weiteren Vorstoß der Notebookplattformen führt.
Zukünftige Initiativen zur Energieverwaltung
Die POWERPLAY™-Energieverwaltungstechnologie ist ein wichtiger Grund für den Erfolg der Mobility ATI Radeon™ -Familie von Grafikprozessoren für mobile Geräte und ein wichtiger Antrieb der PC-Notebooktechnologie. Notebooks lagen traditionell weit hinter Desktop-Computern zurück, was in erster Linie auf die negative Wärmeentwicklung und den Stromverbrauch zurückzuführen ist. Mit einer innovativen und zukunftsorientierten Energieverwaltungstechnologie wie POWERPLAY™ werden diese hinderlichen Faktoren beseitigt, und die Technologielücke zwischen Desktop- und Notebooksystemen schließt sich weiter.
Zukünftig wird ATI POWERPLAY™ weiterentwickeln und noch fortschrittlichere und dynamischere Energieverwaltungs-Features anbieten, die dem Grafikbeschleuniger die Fähigkeit verleihen, den Stromverbrauch und die Leistung dynamisch an die Anforderungen der Benutzeraktionen anzupassen. Dadurch wird eine ideale Ausgewogenheit zwischen hoher Leistung und niedrigem Stromverbrauch hergestellt.
Aufgrund der Pläne für den Einsatz der POWERPLAY™-Technologie bei allen zukünftigen Prozessoren für mobile Geräte wird ATI den Markt der Notebook-PCs auch weiterhin mit den schnellsten und grafisch beeindruckendsten Produkten mit integrierter energieeffizienter Technologie beliefern. Durch die POWERPLAY™-Technologie wird sichergestellt, dass Notebook-Benutzer nicht länger zwischen hoher Grafikleistung und einer längeren Lebensdauer der Batterie wählen müssen.
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